Persönliche Seite. Hier liegen ein paar Notizen zu Dingen, die ich
selbst baue — meist kleine Werkzeuge für den eigenen Alltag.
Worum es hier geht
Ich mag Software, die einem eine konkrete Reibung abnimmt und danach nicht weiter
auffällt. Fast alles, was ich baue, läuft auf eigener Hardware bei mir zu Hause:
ein Raspberry Pi, ein bisschen Automatisierung, keine fremde Cloud dazwischen.
Das ist langsamer zu bauen als der bequeme Weg, dafür weiß ich, wo meine Daten
liegen.
Projekte
Second Brain — ein persönliches Wissenssystem auf Basis eines
Obsidian-Vaults, selbst gehostet und über das Model Context Protocol an einen
KI-Assistenten angebunden. Notizen bleiben schlichte Markdown-Dateien auf meiner
eigenen Platte; der Assistent darf lesen und nur nach Rückfrage schreiben.
Heimserver-Infrastruktur — ein Raspberry Pi als kleiner
Dauerläufer: Dienste, Backups mit regelmäßig getesteter Wiederherstellung,
Fernzugriff über einen Tunnel statt offener Ports. Weniger spektakulär als es
klingt, aber lehrreich in jedem Detail.
Netzwerkweiter Filter — Pi-hole im eigenen Netz, damit Werbung
und Tracker gar nicht erst auf den Geräten ankommen.
Kleinkram — Schriftgestaltung, ein E-Ink-Display mit
Tagesübersicht, diverse Skripte, die genau ein Problem lösen und sonst nichts.
Notizen zum Bauen
Zwei Dinge, die ich bei diesen Projekten immer wieder gelernt habe: Ein Backup,
das nie zurückgespielt wurde, ist kein Backup. Und Hardware altert leise — eine
SD-Karte kann jahrelang scheinbar funktionieren und dabei längst still Daten
verfälschen. Beides merkt man nur, wenn man aktiv nachsieht.
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."